Präventionsmedizin - Erektile Dysfunktion


Jeder 12. Mann ab 55 und schon jeder 4. ab 65 Jahren hat damit ein Problem. Die verminderte Lebensqualität ist ein Paarproblem!

Wie kann man den Problemen der erektilen Dysfunktion (Problem der Gliedsteifigkeit) vorbeugen? Wie kann die Funktion bis ins höhere Lebensalter erhalten bleiben?

Die erektile Dysfunktion ist oft nur die Spitze des Eisbergs

Was tut die Präventionsmedizin?
1. Wir suchen zunächst nach Ursachen der erektilen Dysfunktion: Die Artherosklerose der Gefäße kann verursacht werden durch Rauchen, Bewegungsmangel, Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, falsche Ernährung und Stress. Bei einer generalisierten Gefäßverkalkung ist nach Gefäßveränderungen an anderen Organen – besonders am Herzen zu suchen. Aber auch psychischer Stress und neurologische Erkrankungen, wie M. Parkinson, M. Reiter, ALS u.a.m. können eine erektile Dysfunktion verursachen. Urologische Probleme des "lower urinary tract syndroms" (zusammenfassender Begriff verschiedener urologischer Veränderungen des alternden Mannes).

2. Entsprechend der Ursache folgt die Beratung zu den jeweiligen sekundären Präventionsprogrammen.

3. Die Anwendung von sog. PDE-5-Hemmern ggf. in Kombination mit anderen hormonellen Substitutionen wird von der individuellen hormonellen Situation und den Vorbefunden abhängig gemacht. Warnung: Finger weg von Billig-Angeboten aus dem Internet!

Weitere validierte Studien stehen aus.
Pflanzliche Mittel haben sich nicht bewährt.


Wissenschaftliche Literatur:
Übersichtsarbeit meines Studienkollegen („Präventionsmedizin“), Prof. Dr. med. Johannes Boeck, Radiologisches Zentrum München und Prof. Dr. Frank Sommer, Leiter des Instituts für Männergesundheit, Urologisches Klinikum Hamburg-Eppendorf und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Mann und Gesundheit Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf
„Prävention der erektilen Dysfunktion“
(Böck JC, Sommer F, Blickpunkt – Der Mann, 2009;7(1),10-14).

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