Hörsturz



Wichtiger Hinweis: Ein Hörsturz ist kein Notfall, sondern wird als Eilfall eingestuft.

Das bedeutet, dass Sie sich bei jedem Verdacht auf eine plötzliche einseitige oder beidseitige Hörminderung möglichst innerhalb von 3 Tagen bei einem HNO-Facharzt Ihres Vertrauens vorstellen sollten.

Die Ursachen des Hörsturzes gelten bis heute wissenschaftlich als nicht gesichert. Dennoch sollte eine gründliche Diagnostik mit dem Ziel erfolgen, bisher persönlich unbekannte bzw. in anderem Zusammenhang bekannte Gesundheitsstörungen oder Erkrankungen zu ermitteln, die kontinuierlich oder in Schüben das Gehör zerstören. Dazu erfolgen bei uns:

  • Anamnestisches Erstgespräch
  • Umfangreiche Gehördiagnostik
  • Objektive Hörtestverfahren
  • gründliche Laborchemische Untersuchungen

  • Therapiebegleitende Verlaufskontrollen
  • Übergabe einer ausführlichen schriftlichen Information über den Typ Ihres Hörsturzes, seinen Therapiemöglichkeiten gemäß standardisierter Behandlungsverfahren.


Die Behandlung eines Hörsturzes führen wir entsprechend dem Typ und der Schwere der Hörstörung nach verschiedenen in der Erfahrungsmedizin bewährten Verfahren1 durch. Wiederholte plötzliche Innenohrschwerhörigkeiten (z.B. Hörstürze) können zu einem bleibenden Hörschaden führen.

Auf Wunsch werden alternative Behandlungsverfahren erörtert.
Einweisung zur stationären Behandlung ist je nach Erkrankungsschwere möglich.

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1 Der Medizinische Dienst (MD) der Krankenkassen hat der seit Jahrzehnten bewährten Hörsturzbehandlung die "Evidenz" abgesprochen. Deutschlandweite Proteste der Hals-Nasen-Ohrenärzte blieben unberücksichtigt. Die Konsequenz: Seit dem 01.04.2009 werden die Kosten für die Hörsturz- und Tinnitustherapie von den Krankenkassen nicht mehr übernommen. "Honi soit qui mal y pense" (Ein Schelm, wer Böses dabei denkt).