Mit TKTL1 - den Krebs überwinden!

Machen Sie Ihre Krebszellen sensibel für die Therapie!

Den Krebs überwinden!

Den Krebs überwinden!

Im Juni 2009 zog die Allgemeine Frankfurter Zeitung eine frustrierende Bilanz über die Erfolge der bisherigen Krebstherapie, die mit Ausnahme von Hodenkrebs, Leukämien und Krebserkrankungen bei Kindern den Stand seit Mitte des vorigen Jahrhunderts nicht verbessern konnte.

Im August 2010 lernte ich auf einer Tagung der Master of Science (Präventionsmedizin) in Hamburg Dr. Johannes Coy kennen. Er stellte dort mit dem Vortrag "Transketolase-like-1-Gen, Hungern wir den Tumor aus?" seine wissenschaftliche Arbeit vor. Das erinnerte ich mich an den deutschen Biochemiker, Arzt und Physiologen Otto Warburg (8.10.1883 Freiburg/i.Br. - 1.8.1970 Berlin), der bei Krebszellen einen "Vergärungsstoffwechsel" feststellte und 1931 für „die Entdeckung der Natur und der Funktion des Atmungsferments“ den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin erhielt. Dr. Coy knüpft hier mit seiner Forschung an und entdeckte 1995 das Gen Transketolase-like1 (TKTL1), das Zellen einen veränderten Stoffwechsel (Vergärung) ermöglicht. In der Krebszelle ist dieser sauerstoffunabhängige Zuckerstoffwechsel entscheidend für die Resistenzbildung gegenüber Chemo- und Strahlentherapien sowie Invasivität. Dieses Umschaltvermögen und die daraus entstehenden veränderten Stoffwechselprodukte ermöglicht der nun therapieresistenten Zelle weitere gefährliche Vorteile: Wir nennen sie Invasivität und Metastasierung. Gleichzeitig entwickelte Dr. Coy eine Methode, diese Vergärungszellen wieder zurück in den behandlungsfähigen "Normalstoffwechsel" zu bringen und dies mit Hilfe der TKTL1-Blutspiegel genau zu kontrollieren.

Was bedeutet Resistenz und warum ist diese so gefährlich?
Unter einer Krebstherapie sterben empfindliche Krebszelle ab, während unempfindliche (resistente) Krebszellen die Therapie überleben. Durch das Absterben der empfindlichen Krebszelle beobachtet man zunächst eine Verkleinerung des Tumors. Allerdings können sich die resistenten Krebszellen weiter vermehren, so dass nach einiger Zeit der Tumor auch unter der Therapie wieder an Größe zunimmt. In dieser Situation sind nur noch wenige empfindliche Krebszellen vorhanden, die unter der Therapie weiter zerstört werden, während die Mehrheit der resistenten Zellen nicht mehr reagiert und permanent weiter wächst. Unter der Therapie hat sich die Zusammensetzung und die Qualität der Krebsgeschwulst verändert: sie ist gefährlicher geworden als die Ausgangsgeschwulst.

Was bedeutet Invasivität und Metastasierung? Krebsgeschwülste können örtlich begrenzt auftreten und dadurch häufig sehr gut operativ entfernt werden. Invasivität bedeutet, dass sie aber auch – was sehr gefürchtet ist – streuend (invasiv) wachsen können, wodurch sich einzelne Krebszellen über Blutgefäße im Körper verteilen, festsetzen und zu Metastasen (Tochtergeschwülsten) heranwachsen.
Metastasierung ist bei den meisten Krebserkrankungen das eigentlich Bedrohliche.

Dazu Dr. Coy: „Die Kombination aus Resistenz und gleichzeitiger Fähigkeit zur Metastasierung macht vergärende Krebszellen so gefährlich. Hoffnung besteht: Eine Hemmung bzw. Beeinflussung des Vergärungsstoffwechsels kann die Resistenz der Zelle auflösen und die Fähigkeit zur Metastasierung nehmen.“ Als Fazit sagt Dr. Coy: „Resistenzbildung und Invasivität sind die entscheidenden Faktoren, die den Erfolg einer klassischen Krebstherapie maßgeblich beeinflussen. Es würde einen Durchbruch darstellen, wenn es effektive Möglichkeiten gäbe, Resistenzbildung und Invasivität zu verhindern.“

Diagnostik
Prinzip: Mit Hilfe eines immunologisch-diagnostischen Verfahrens (EDIM = Epitop-Detektion in Monozyten) lassen sich Tumoren aufgrund der Aufnahme (Phagozytose) von Tumorzellen durch Makrophagen erkennen und genauer charakterisieren, wodurch unnötige Biospien weitgehend vermieden werden können.
Sie können in unserer Präventionssprechstunde vor einer Chemo- oder Strahlentherapie über einen TKTL1-Bluttest überprüfen lassen, ob Hinweise auf eine Resistenz vorliegen. Ansonsten riskieren Sie, dass eine Chemo- oder Strahlentherapie nicht auf alle Zellen wirkt und nehmen Nebenwirkungen in Kauf, ohne von den Wirkungen der Therapie zu profitieren. Liegt eine Resistenz vor, muss der für die Resistenz verantwortliche Stoffwechsel gehemmt werden. Dazu sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen im Abstand von 3 Monaten notwendig, weil durch die Standardtherapien selbst Resistenzen ausgelöst werden können.

Therapie
Bei positiven Testergebnissen ist eine Therapie notwendig, die den im Test nachgewiesenen Vergärungsstoffwechsel der Krebszellen hemmen soll. Es exzistiert jedoch noch kein Medikament für die Hemmung des Stoffwechsels. Dennoch gibt es eine Behandlung, die nach Dr. Coy benannt wurde. Sie besteht prinzipiell aus einer Kohlenhydratreduktion und der Zufuhr von Tocotrienol, Polyphenole, Omega-3-Fettsäuren und mittelkettige Triglyceride (McTs), so wie einer Milchsäureabpufferung mittels Laktat.

Für wen ist die TKTL1-Diagnostik geeignet?
1. Für alle Patienten mit einer Krebsdiagnose.
2. Für alle Krebserkrankungen vor einer geplanten Chemo- oder Bestrahlungs-Therapie.
3. Für den Effektivitätsnachweis nach einer durchgeführten Chemo- oder Bestrahlungs-Einheit.
4. Für bisher nicht erfolgreich verlaufene Chemo- oder Bestrahlungs-Therapien.
5. Für 5-Jahres-Verlaufskontrollen nach Abschluss einer Chemo-oder Bestrahlungs-Therapie.
6. Early Detect Test (spezifische Früherkennung) beginnender proliferativer Störungen, Tumoren, Krebs.

Informationen für Prostatabetroffene:
1. Flyer Prostatakrebs Früherkennung
2. Nichtinvasive Biopsie mittels EDIM-Technologie

Literatur:
Johannes Coy, Maren Franz: Die neue Anti-Krebs-Ernährung: Wie Sie das Krebs-Gen stoppen, (GU Reihe)

Bei weiteren Fragen hierzu: nehmen Sie gerne mit mir Kontakt auf:
über unsere E-Mail: info@mediprevent
oder über unser Kontaktformular.