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Robbie Williams und die Präventionsmedizin

Robbie Williams: "Es waren die Hormone"

Drogen, Alkohol und dazu Bühnenstress - niemand wunderte sich ernsthaft, als die Medien über das Burnout-Syndrom des britischen Sängers Robbie Williams berichteten. Doch die wahre Ursache für die Antriebslosigkeit des Pop-Idols kam erst kürzlich ans Licht - Williams litt offenbar seit längerem an einer Hormonstörung, die jetzt erst diagnostiziert wurde. "Wenn jemand träge ist und ihm die Energie für die einfachsten Dinge des täglichen Lebens fehlt, dann kann ich nur dazu raten, die Hormone checken zu lassen", sagte Williams. Ein Hormoncheck führte den Popstar zur Ursache seiner Depression Jahrelang hatte Williams erfolglos gegen Lethargie, chronische Müdigkeit und Gewichtszunahme angekämpft und sich dabei von der Öffentlichkeit weitgehend zurückgezogen. Sein Ausgebranntsein führte er auf frühere Exzesse zurück und war kurz davor, sich mit seinem Schicksal abzufinden. Dann, so sagte er in einem Interview der britischen Zeitung „The Sun“, sei er per Zufall auf die Lösung gestoßen. Ein Hormontest beim Arzt gab den Hinweis. Nach einer Reihe von Untersuchungen stand fest, dass Williams an einem Hormonungleichgewicht litt. Mittlerweile nimmt Williams regelmäßig Medikamente ein, die überschüssigen Pfunde und die Depressionen sind verschwunden. Jetzt möchte er andere mit ähnlichen Symptomen dazu ermuntern, ihr Problem vom Arzt abklären zu lassen. Dank der Behandlung läuft es bei dem 36-Jährigen privat und beruflich wieder rund. Seit Sommer 2010 ist er glücklich mit der amerikanischen Schauspielerin Ayda Field verheiratet. Seine Fans freuen sich über ein neues Album, das im November 2010 herauskommen soll; im nächsten Jahr will Williams mit seinen alten Band-Kollegen von Take That auf Europatour gehen. Das Leben sei im Moment wundervoll, sagt er. Glücklicherweise sei er über die richtige Lösung für sein Problem gestolpert, jetzt könne er richtig durchstarten.

Aus: männergesundheit-colleg.de - eine Website der Bayer Vital GmbH; Quelle: Marie Claire, The Sun, 7.10.2010